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Fast fertig – es fehlen nur noch die Inhalte

Warum so viele Website-Projekte kurz vor dem Ziel stehen bleiben

Von Martin Loretz

Die Website ist gebaut, das Design steht – und dann passiert monatelang nichts, weil die Texte und Bilder fehlen. Warum Inhalte der häufigste Grund für steckengebliebene Projekte sind, und wie man es besser macht.

Es gibt eine Sorte Projekt, die mich früher ratlos gemacht hat. Alles ist gebaut. Das Design gefällt, die Technik läuft, die Seite wartet nur noch darauf, gefüllt zu werden. Und dann steht sie. Wochen. Manchmal Monate. Nicht wegen eines technischen Problems – sondern weil die Inhalte nicht kommen.

Ich habe das lange unterschätzt. Heute weiss ich: Der häufigste Grund, warum eine Website nicht online geht, sind nicht Programmierung oder Budget. Es sind die fehlenden Texte und Bilder.

 

Warum es fast immer hakt

Am Anfang eines Projekts klingt es harmlos. «Die Texte liefern wir Ihnen dann.» Alle nicken. Und tatsächlich ist es ja keine grosse Sache – ein paar Absätze über die eigene Firma, die man in- und auswendig kennt.

Genau das ist die Falle. Über das Eigene zu schreiben, ist schwerer als über alles andere. Man weiss zu viel, findet nichts wichtig genug oder alles, und am Ende sitzt man vor einem leeren Blatt. Dazu kommt: Das Tagesgeschäft ruft immer lauter als ein Text, der «ja noch Zeit hat». Also rutscht er nach hinten. Und mit ihm die ganze Website.

Bei den Bildern dasselbe. Das Foto vom Team, die Aufnahme der Werkstatt, das Bild vom fertigen Projekt – vorhanden ist selten etwas Brauchbares, und ein Termin dafür findet sich auch nicht.

 

Der Fehler steckt im Ablauf

Das Tückische: Inhalte werden fast immer zuletzt eingeplant. Erst bauen, dann füllen. Das wirkt logisch, ist aber verkehrt herum. Denn die Inhalte sind der Teil, der von jemandem abhängt, der nicht den ganzen Tag am Projekt sitzt – von Ihnen.

Wenn der aufwendigste, weil menschlich schwierigste Teil ganz am Schluss steht, wird er zum Flaschenhals. Alles andere ist fertig und wartet auf das eine, was fehlt.

  

Wie es besser läuft

Die Lösung ist selten «einfach früher anfangen» – das sagt sich leicht. Was wirklich hilft, sind drei Dinge.

  

Inhalte von Anfang an mitdenken. Nicht erst am Schluss fragen, wer die Texte schreibt, sondern beim ersten Gespräch. Dann ist klar, was gebraucht wird, und es entsteht kein böses Erwachen.

Nicht alles selbst schreiben müssen. Die wenigsten Menschen schreiben gern über sich. Genau dafür bin ich da: Ich führe ein Gespräch mit Ihnen, höre zu und mache daraus Texte, die nach Ihnen klingen – nicht nach Werbebroschüre. Das Gleiche gilt für Bilder und Icons.

Mit einem sauberen Zwischenstand starten. Eine Seite muss nicht am ersten Tag jede Ecke perfekt gefüllt haben. Besser ehrlich mit dem Wesentlichen online gehen und wachsen, als ein halbes Jahr auf Vollständigkeit warten, die nie eintritt.

 

Was das für Sie bedeutet

Wenn bei Ihnen ein Projekt genau an dieser Stelle hängt – gebaut, aber leer – liegt das nicht an Ihnen. Es liegt an einem Ablauf, der das Schwierigste nach hinten schiebt.

Das lässt sich lösen, und meistens schneller, als der Stillstand vermuten lässt. Reden wir über die Inhalte, bevor sie zum Flaschenhals werden – oder holen wir ein Projekt aus dem Stillstand, das schon fast fertig ist.

 

Hakt es auch bei Ihnen?

Ich helfe Ihnen aktiv über den Flaschenhals hinweg: Wir führen ein Gespräch, ich schreibe Ihre Texte, bereite die Bilder auf – und wir bringen Ihr Projekt gemeinsam ins Ziel.

Über Ihre Inhalte sprechen →